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Rock Hard

Shades of meaning

Sleep Dirt spielen recht gefälligen ProgMetal mit gelegentlichen Rock-,Jazz- und Klassik-Einflüssen, für deren Umsetzung sie zwei Musiker des Bremer Kaffeehaus-Orchesters rekutierten.

Unter dem Kopfhörer machen sich mit vielen Feinheiten versehene kompositionen wie “Lost in a dream“, Far beyond the morning sun“ oder “The last mile“ ziemlich gut. Wer viel Zeit mitbringt und auch keine Aversionen gegen rockige Klassik-Adaptionen (Bachs `Suite Overture o.2 B Minor, BWV 1067´) hegt, sollte mal das eine oder andere Ohr riskieren.

Boris Kaiser


Heavy

Sleep Dirt

Drei Tracks haben Sleep Dirt auf ihren ersten Silberling gepackt, die man allesamt den ProgMetal zurechnen kann. Und hoppla, gleich beim ersten Durchlauf hört man heraus, dass das Trio einiges auf dem Kasten hat. Die Stärken der Truppe liegen eindeutig im Songwriting, welches ziemlich abwechslungsreich, ausgefallen und bis ins Detail ausgetüftelt ist.

Die Scheibe weiß durchaus zu gefallen und zündet von Mal zu Mal mehr.

Die Jungs sind mit diesem 3-Tracker sicherlich auf dem richtigen Weg, denn trotz verspielter Zwischenparts verlieren Sleep Dirt niemals die Melodien aus den Augen.

Für die drei Songs gibt´s zunächst einmal 7 sehr gute Punkte. Wenn die Band im Stande ist, diesen Standard über ein vollständiges Album zu halten, ist zukünftig durchaus auch mehr drin. 

ARMIN SCHÄFER


Metal Hammer

Shades of meaning

Sleep Dirt haben sich einer besonders anspruchsvollen Metalvariante verschrieben.

Die 12 Tracks ihrers Albums Shades of Meaning verlangen ihren Zuhö¶rern alles ab, vor allem Konzentration: Die Songs sind außerordentlich vertrackt arrangiert, bauen Stimmungen auf, brechen sie unvermittelt ab, spinnen den roten Faden zu späterem Zeitpunkt weiter, und schrecken vor handfesten Überraschungen nicht zurück.

Eine davon wird in Persona der beiden Bremer Kaffeehausmusiker Gero John (elektrisches Cello) und Constantin Dorsch (elektrische Geige) präsentiert, die den klassich-orchestralen Aspekt der Musik stärker betonen. Musikalisch gibt es hier mächtig viel zu verdauen, SHADES OF MEANING, ist ein Album zum Zuhören. Wer es nebenbei konsumieren will, verpasst eine Menge der Unterschiedlichen Feinheiten.

Matthias Mineuer


Bremer

Nicht einfach, kompliziert angelegter Metal soll es sein, nein, auch Einflüsse aus Jazz und Klassik, nehmen die drei Musiker von Sleep Dirt für ihr wirken und weben in Anspruch.

Dabei beschränken sie sich nicht darauf, die Kompositionen mit zahlreichen Breaks und Tempowechseln zu versehen, sondern haben sich auch noch Verstärkung in Gestalt, von Musikern des Bremer Kaffeehausorchesters herbeigebeten.

Bei der Sorgfalt, die Sleep Dirt hinsichtlich ihrer Musik des stark 70s- inspirierten Artworks und auch auf der lyrischen Ebene obwalten lassen, kann man ganz sicher gespannt sein, ob das Trio Live die selbst aufgestellten Hürden wird nehmen können.

Andreas Schnell

grunge